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einem Jahr lancierte die Lokale Agenda 21 der Stadt
Bern die
Klimakampagne «bern atmet durch.» mit dem Ziel, innerhalb
eines
Jahres 1000 Tonnen CO2 einzusparen. Herzstück
der Kampagne
waren die Gründung der Klimaplattform der Wirtschaft
sowie die Bereitstellung eines Klimabüchleins mit
Spartipps für die Bevöl-
kerung. Das gesteckte Ziel wurde erfreulicherweise
übertroffen:
Mit innovativen Projekten hat die Wirtschaft 356 Tonnen
CO2 einge-
spart, die Bevölkerung mit freiwilligen Verhaltensänderungen
sogar
744 Tonnen; das ergibt zusammen 1’100 Tonnen.
Die Klimakampagne «bern atmet
durch.» der Lokalen Agenda 21 der Stadt
Bern wurde am 24. August 2006 von der Direktion für
Sicherheit, Umwelt und
Energie lanciert und anschliessend umgesetzt. Die
Kampagne informierte über
den Klimawandel und dessen Folgen - auch für die Stadt
Bern - und motivierte
zu konkreten Aktivitäten für den Klimaschutz. Sie
richtete sich an die Bevölker-
ung und an die Wirtschaft der Stadt Bern. Wichtigstes
Ziel war das Einsparen
von 1’000 Tonnen CO2 innerhalb eines Jahres.
Dies entspricht den Emissionen
von rund fünf Millionen Autokilometern.
Die Kampagne hat dieses Ziel nicht
nur erreicht, sondern sogar übertroffen.
So hat die Bevölkerung mit freiwilligen Verhaltensänderungen
insgesamt 744
Tonnen CO2 eingespart, die Wirtschaft mit
innovativen Projekten 356 Tonnen.
Insgesamt haben sich über 3'707 Bernerinnen
und Berner mit 5’579 Einzel-
massnahmen im Rahmen des «Klimabüchleins» verpflichtet,
CO2 einzusparen.
15 Firmen aus der Stadt und Region Bern und aus unterschiedlichen
Branchen
haben im Rahmen der «Klimaplattform der Wirtschaft»
Projekte zur Senkung
des CO2-Ausstosses vorbereitet oder durchgeführt.
Dazu gehören Massnahmen
zur Steigerung der Energieeffizienz oder zur Senkung
des Treibstoffverbrauchs.
Ausblick
Die «Klimaplattform der Wirtschaft»
wird in den nächsten Jahren weiter betrieben
und ausgebaut. Im Jahr 2008 sollen mit weiteren Projekten
in Unternehmen 2’000 Tonnen CO2 eingespart werden.
MEDIENMITTEILUNG DER DIREKTION FÜR
SICHERHEIT, UMWELT UND ENERGIE
VOM 21. AUGUST 2007. |